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Die Elektrik bremst Riedemann ein

Christian Riedemann und Beifahrerin Lara Vanneste müssen einen Rückschlag bei der ADAC 3-Städte-Rallye verkraften. Das deutsch-belgische Duo musste aufgrund eines elektronischen Defekts an deren VW Polo GTI R5 die Rallye vorzeitig beenden und somit ohne Punkte im Gepäck die Heimreise antreten. 

„Es sollte einfach nicht sein an diesem Wochenende“, berichtet Riedemann am Freitagabend im Servicepark in Waldkirchen. Dabei deutete zunächst nichts auf dieses ernüchternde Wochenende hin. Am Mittwoch stand zuerst ein Testtag für Riedemann an, der zu seiner vollen Zufriedenheut verlief. Auch nach dem sogenannten Shakedown am Donnerstag war Riedemann sehr positiv für das bevorstehende Wochenende gestimmt. „Wir konnten in den letzten beiden Tagen viele verschiedene Bedingungen testen. Von trockenen Pisten im Hellen bis zu feuchten Passagen in der Dunkelheit war alles dabei und wir fühlen uns gut fürs Wochenende vorbereitet“, erklärt Riedemann nach seinen Tests. 

Am Freitag begann die Rallye dann offiziell mit der ersten Wertungsprüfung „Peilstein 1“, die um 15:25 Uhr in Österreich startete. Doch unmittelbar vor der WP sprang Riedemanns VW Polo GTI R5 einfach nicht mehr an. Nach einigen Handgriffen glaubte Riedemann das Problem gefunden zu haben und startete mit drei Minuten Verspätung in die erste Prüfung der Rallye. Verständlicherweise war es für Riedemann/ Vanneste dann etwas schwierig in die Rallye zu kommen. Doch schon auf WP 3 konnten die beiden die drittschnellste Zeit im stark besetzen Teilnehmerfeld setzen. 

Leider wurden Christian Riedemann und Lara Vanneste schon auf der abschließenden WP „Klafferstraß 2“ schon wieder vom Fehlerteufel heimgesucht. Diesmal ging sein VW Polo GTI R5 einfach aus. Die Wertungsprüfung konnten sie nicht antreten. Zwar konnten sie sich nach einigen Versuchen eigenständig zum Servicepark retten, doch nach langen Gesprächen entschied man sich gemeinsam mit dem Team rund um Raimund Baumschlager am Samstag nicht noch einmal an den Start zu gehen, da der Fehler jederzeit wieder hätte auftreten können. „Das Wochenende verlief ganz und gar nicht nach unseren Vorstellungen, aber so ist das nun mal im Sport. Nun gilt es bei dem letzten Lauf der DRM bei der AvD-Sachsen-Rallye noch einmal eine gute Leistung zu zeigen und eine Top-Platzierung anzuvisieren“, erklärt Riedemann nach der Rallye. „Dennoch war es großartig endlich wieder so viele Zuschauer an den Strecken zu sehen. Das hat uns Fahrern und Beifahrern eine tolle Atmosphäre geboten.“ 

Der fünfte Lauf der DRM findet im Rahmen der AvD-Sachsen-Rallye in gerade einmal zwei Wochen (29.-30. Oktober) rund um Zwickau statt. 

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