Riedemann und Wenzel auch in Eisenach am Start

25 Juli 2018
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Am nächsten Wochenende (27.-28. Juli 2018) findet die ADAC Cosmo Rallye Wartburg rund um Eisenach statt. Christian Riedemann und Beifahrer Michael Wenzel konnten das Budget für die Veranstaltung stemmen. Somit bleibt der Titelkampf in der Deutschen Rallye Meisterschaft weiter spannend.

Nach einjähriger Pause kehrt die ADAC Cosmo Rallye Wartburg zurück in den Kalender der Deutschen Rallye Meisterschaft. Auf dem Zeitplan der diesjährigen Veranstaltung stehen insgesamt 13 Wertungsprüfungen über 130 Kilometer. Der Shakedown und der Showstart finden bereits am Donnerstag statt, bevor die erste Wertungsprüfung dann am Freitagnachmittag startet. Am Samstag werden die rund 90 Starter ab 16:19 Uhr im Ziel der Rallye erwartet.

Nach der einjährigen verletzungsbedingten Zwangspause und dem bereits geglückten Comeback, konnte Riedemann auch für diese Veranstaltung das nötige Budget aufbringen und verkündete in dieser Woche glücklich seinen Start bei der Rallye Wartburg. „Natürlich bin ich sehr froh, dass es uns gelungen ist, das notwendige Budget zu stemmen. Deshalb möchte ich mich ausdrücklich bei der Firma Aqua-Power bedanken, diese Unterstützung ist nicht selbstverständlich“, erklärte Riedemann. Gleichzeitig schränkt Riedemann jedoch ein: „Eine Zusage für alle noch ausstehenden DRM-Läufe kann ich leider nicht machen. Es ist nicht einfach ein DRM-Projekt in einem R5-Boliden ausschließlich über Sponsorengelder auf die Beine zu stellen.“

Nach seinem Sieg bei der Rallye Stemwede bleibt damit der Titelkampf mit Dominik Dinkel in der Deutschen Rallye Meisterschaft weiter spannend. Riedemann/ Wenzel liegen nach vier von acht Läufen mit 62 Punkten auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung. Damit liegt das deutsche Duo gerade einmal zehn Punkte hinter Dinkel – und das obwohl sie den ersten Lauf der Saison noch nicht bestreiten konnten. Nun peilt Riedemann auch hier den Platz ganz oben auf dem Treppchen an. „Wir haben nichts zu verlieren und wollen Dominik (Dinkel) weiter unter Druck setzen. Noch habe ich nach meinem Unfall nicht mein Level von damals erreicht, aber wir arbeiten daran und wollen uns bei der Rallye Wartburg erneut ein Stück steigern“, so Riedemann abschließend.